Irgendwie verfestigt sich bei mir die Meinung, dass ich bald wieder DDR Zeitungen zu lesen bekomme. Zumindest deutet der Inhalt der Tageszeitungen darauf hiin. Nicht unbedingt wenn man bloß Buchstabe an Buchstabe aneinanderreiht- Nein, wenn man, wie man das als gelernter DDR Bürger im Blut aufgenommen hat, zwischen den Zeilen zu lesen versteht. So werde ich den Eindruck nicht los, das die Schreiberlinge der Zeitungen Order erhalten haben im begonnenen Prozess E10 zurückzurudern. So wird in der SZ heute in einem großen Artikel unter anderem erklärt, dass es doch N U R 3 Prozent sind, die den Mehrverbrauch ausmachen.(selbst wenn der E10 den Motor nicht kaputt macht ist es doch eine versteckte Steuererhöhung) Bei zurückhaltender Fahrweise könne man bis 25 Prozent sparen. Die meisten Zeitungsleser müssten eigentlich der Grundschule entwachsen sein. Aber das scheint man außer Acht zu lassen. Oder gab es doch Order von ganz oben? 25 Prozent kann ich auch mit normalen Sprit bei vernünftiger Fahrweise sparen. Demzufolge wären es 28 Prozent ohne E10. ;-)
Weiterhin machen mich die anhaltenden Erfolgsmeldungen, die Wirtschaft betreffend, mehr wie stutzig. Ach und auf dem Arbeitsmarkt boomt es auch. Heute sprach ich mit einem Arbeitslosen, 50 Jahre, seit eineinhalb Jahren ohne Job. Qualifikation Ok, Er hatte vergangenen Woche 25 Bewerbungen geschrieben.(per Mail) Am kommenden Tag hatte er schon 19 Absagen. Gut er ist ein bisschen anspruchsvoll. Zeitarbeit - Nein, Zeitarbeit - Nein, Zeitarbeit - Nein. Und dann wollte er auch noch soviel verdienen, dass es fürs Leben reicht. In den Westen will er aber nicht, da er hier ein Haus hat. Als Altersfürsorge. Hat mal ein Herr Kohl gesagt, dass er das machen soll. Der nächste der solchen Kohl geredet hat, hat gesagt er soll flexibel sein, wenn er arbeiten will, und hieß Schröder. Der hat sich aber auch aus dem Staub gemacht Die Tante aus dem Jobcenter hat gesagt, wenn er keine Zeitarbeit macht, bekommt er eine eventuelle Erwerbsunfähigkeitsrente gestrichen, wenn er einmal krank wird. Aber das wird wohl kaum passieren. Er wird auf den Deal mit den Menschenhändlern eingehen und in den alten Bundesländern mit 50 als billige Arbeitskraft Aufbauhilfe leisten, bis er mit 67 umfällt und ................. aber ich glaube ich bin schon wieder abgeschweift.
Trotzdem eine schöne Restwoche.
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Dienstag, 8. März 2011
Dienstag, 8. Februar 2011
Arbeitslager in Sachsen
Immer auf der Suche nach neuen interessanten Seiten und Informationen, fand ich gestern im Netz eine Seite, welche mich eigene, schon länger zurückliegende Erinnerungen wach werden ließ.
Es geht in diesem äußerst interessant und wirklichkeitsnah geschilderten Eindrücken um ein U(n)merziehungslager in Sachsen, deren es hier nicht wenige gibt. Eigentlich sollte diese Art der Gehirnwäsche vom Europäischen Gerichtshof verboten werden. In diesen lagerähnlichen Un(m)schulungsmaßnahmen des Arbeitsamtes oder wie es gern genannt wird Jobcenters, wird der restliche, wenn noch vorhandene Optimismus und die zuletzt sterbende Hoffnung in täglich 8-stündlichen Untätigkeits- oder Sinnlostätigkeitssitzungen vollkommen ausgelöscht. Wer den Film oder das Buch „Einer flog über das Kuckucksnest“ von Ken Kesey kennt, weiß was ich meine. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen oder Handlungen sind rein zufällig. Gut ich habe etwas übertrieben, wie die sogenannten Dozenten in der Maßnahme meist auch. Vielleicht sollte man die Arbeitslosen, bevor sie zu diesen Maßnahmen verurteilt werden, auch nach einigen naheliegenden Kriterien selektieren. Auch wäre es angebracht den Dozenten einen hervorragenden Umgang mit Word, Exel und Co zu vermitteln, da es unter den Zwangsverbannten Menschen gibt, deren Wissen auf einer erheblich höheren Stufe angesiedelt ist. Wer wirklich wissen möchte, wie es bei einer staatlichen deutschen Weiterbildungsmaßnahme zur Wiedereingliederung und Aktivierung des Arbeitsamtes in Sachsen zugeht, sollte auf die Seite http://arbeitslager2010.blogspot.com/ sehen. Ich bewundere diesen, nicht seinen Humor verlierenden, intelligent schreibenden, sicherlich jungen Menschen. Dieser Bericht ist ein Blog in Tagebuchform geschrieben und man könnte fast bedauern, dass die Maßnahme schon dem Ende entgegen geht.
Es geht in diesem äußerst interessant und wirklichkeitsnah geschilderten Eindrücken um ein U(n)merziehungslager in Sachsen, deren es hier nicht wenige gibt. Eigentlich sollte diese Art der Gehirnwäsche vom Europäischen Gerichtshof verboten werden. In diesen lagerähnlichen Un(m)schulungsmaßnahmen des Arbeitsamtes oder wie es gern genannt wird Jobcenters, wird der restliche, wenn noch vorhandene Optimismus und die zuletzt sterbende Hoffnung in täglich 8-stündlichen Untätigkeits- oder Sinnlostätigkeitssitzungen vollkommen ausgelöscht. Wer den Film oder das Buch „Einer flog über das Kuckucksnest“ von Ken Kesey kennt, weiß was ich meine. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen oder Handlungen sind rein zufällig. Gut ich habe etwas übertrieben, wie die sogenannten Dozenten in der Maßnahme meist auch. Vielleicht sollte man die Arbeitslosen, bevor sie zu diesen Maßnahmen verurteilt werden, auch nach einigen naheliegenden Kriterien selektieren. Auch wäre es angebracht den Dozenten einen hervorragenden Umgang mit Word, Exel und Co zu vermitteln, da es unter den Zwangsverbannten Menschen gibt, deren Wissen auf einer erheblich höheren Stufe angesiedelt ist. Wer wirklich wissen möchte, wie es bei einer staatlichen deutschen Weiterbildungsmaßnahme zur Wiedereingliederung und Aktivierung des Arbeitsamtes in Sachsen zugeht, sollte auf die Seite http://arbeitslager2010.blogspot.com/ sehen. Ich bewundere diesen, nicht seinen Humor verlierenden, intelligent schreibenden, sicherlich jungen Menschen. Dieser Bericht ist ein Blog in Tagebuchform geschrieben und man könnte fast bedauern, dass die Maßnahme schon dem Ende entgegen geht.
Dienstag, 23. November 2010
Arbeitsagentur
.....erwartet 100.000 Ost-Jobber
Ab Mai gommenden Jahres is nich nur Boln offn. Ne dann wird vermudlich alles für alle offn sinn. Herzlich willgomm alln Gliggsriddorn. Das werd nich nur jede Menge lohndriggende unhemlich arbeidswilliche Osdeurobäer hergeloggd, sondern och jede Mänge junge dinamische Schlibbsdrächer, die hier ihre brolledarischen Versuchsgannienschen schdudiern wolln. Nich das ich was geschn Auslänor habbe. Ich meene jedz de Osdeurobäer, nich de Männädscher. Abor sollde de Bolidigg, die so ene Menge Geld für ihre eischne Exisdenzberechtschung un andern Unsinn ausgibbd, sich nich erschdema um dän jahrelang versäumdn Bildungsoffdrach gimmern. Ich globe das wäre billscher. Abbor was wees denn ich schon.
Ab Mai gommenden Jahres is nich nur Boln offn. Ne dann wird vermudlich alles für alle offn sinn. Herzlich willgomm alln Gliggsriddorn. Das werd nich nur jede Menge lohndriggende unhemlich arbeidswilliche Osdeurobäer hergeloggd, sondern och jede Mänge junge dinamische Schlibbsdrächer, die hier ihre brolledarischen Versuchsgannienschen schdudiern wolln. Nich das ich was geschn Auslänor habbe. Ich meene jedz de Osdeurobäer, nich de Männädscher. Abor sollde de Bolidigg, die so ene Menge Geld für ihre eischne Exisdenzberechtschung un andern Unsinn ausgibbd, sich nich erschdema um dän jahrelang versäumdn Bildungsoffdrach gimmern. Ich globe das wäre billscher. Abbor was wees denn ich schon.
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