Unter dem Artikel "Kraftschub für Sachsenmilch" SZ vom 13.9.2011 zeigt der sächsische Ministerpräsident (CDU) wieder einmal wo er hingehört. Nach dem christlichen Motto: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst". zeigt Herr Tillich, wer und was ihm am n ä c h s t en ist. Mit einer 20%igen Förderung des 70 Millionenprojektes ist klar, das für die Bildung im Lande nicht allzuviel übrigbleibt. Aber Stolz ist Herr Tillich auf dem Foto neben Herrn Theo Müllermilch zu sehen, als er das neue Werk in Leppersdorf eröffnet. In einem Kittel, schön Werbung für die Müllerfirma machend. Denn groß leuchtet das Müllerlogo von der Brust des Ministerpräsidenten, Ein Schelm, wer da von Lobby spricht. Mit ein bischen Volks-Feeling hätte es ein diskreter Kittel auch getan. Aber wie war doch das christliche Motto? Du sollst deinen ....... Das Herr Müller als Bayer seinen Lokalpatriotismuns für Sachsen entdeckt hat ist kaum zu glauben, nach seiner Äußerung auf die, dem Bau vorangegangenen Schwierigkeiten: "Aber wir haben schließlich eine g u t e k a p i t a l i s t i s c h e Lösung für den Standort gefunden". ( Die Zeitarbeitsbranche wird´s freuen)
"Deutschland hat zu wenige Akademiker"(SZ vom 14.9.2011) Woher sollen die auch kommen, in einer Kleinstaaterei, in der das Bildungssystem von den jeweiligen Provinzfürsten abhängig ist. Und um in einer Molkerei zu arbeiten, bedarf besser nicht so viele Akademiker. Denn wer gebildet ist denkt vielleich nach, ...übers System!
Aprops Bildung. Gestern gab der für die Bildung in Sachsen zuständige Kultusminister Roland Wöller (CDU) Engpässe wegen fehlender Lehrer zu. Kurzfristige wohlgemerkt - durch Krankheit und Schwangerschaft.
Das die überaltete Lehrerschaft krank wird ist kein Wunder bei diesem HickHack. Aber damit die jungen Lehrerinnen nicht mehr schwanger werden, dafür sorgt schon die Union mit Herrn Kauder und dem Versuch das Elterngeld abzuschaffen. (Wohlgemerkt eine Partei, welch sich christlich nennt."Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst")
Aber gegen einen generellen Lehrermangel seinen ja Maßnahmen ergriffen. Die Lehrer würde es bestimmt interessieren Mein Vorschlag : ZEIITARBEIT; ZEITARBEIT und nochmals ZEITARBEIT, das schafft so schön Zufriedenheit Wobei die Lehrer werden ja jetzt schon von Schule zu Schule gehetzt
Nochmals Herr Tillich. Unter seiner Führung hat sich Sachsen nun doch für die Zulassung von Monster-Trucks oder Gigalinern entschieden. Auch wenn die Namen Monster-Trucks oder Gigalinern jetzt laut Bundesanstalt für Straßenwesen abgeschafft sind. W e n n e s p a s s t erinnert man sich urplötzlich der deutschen Sprache: Lang - LKW heißen diese jetzt. Weil´s doch so schön harmlos klingt. Bisher war Sachsen strikt für deren Zulassung auf den Straßen. Vielleicht muß Herr Tillich es seiner obersten christlichen Chefin Merkel in Sachen Wendehals (u. a. Atompolitik) im kleinen nachmachen.
Zu seiner Rechtfertigung über seine Meinungserleuchtung rät Herr Tillich "zu mehr Mut Neues auszuprobieren. Man soll nicht immer den Reflex haben dass man gegen etwas sein muss."
Was werden wohl die Lehrer und Lehrerinnen dazu sagen. Sicherlich nichts. Aber Gedanken werden sie sich schon darüber machen...............................
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Mittwoch, 14. September 2011
Sonntag, 8. Mai 2011
Gewollte Armut oder verordnete Sklavenarbeit ?
...... oder wie sollte man das nennen, was unsere glorreichen Politiker an schlechter Arbeit abliefern. Versetzen wir uns doch einmal in einen jungen Mann mit abgeschlossener Berufsausbildung. Angenommen einem Metallberuf (und nicht wie immer in den Medien publiziert " Da gehen wir morgens ins Büro") Dieser junge Mann, 24 Jahre alt, wurde nicht übernommen, da in dem mittelständigen Betrieb, in dem er lernte, sagen wir, die Konnektion fehlte. Er findet keine Anstellung trotz des guten Berufsabschlusses in der ach so boomenden deutschen Wirtschaft. Da er mit seinen jungen Jahren etwas schaffen willl, läßt er sich auf Zeitarbeit ein. Nun kann er arbeiten. Heute Dortmund, 14 Tage später Hannover. Ein halbes Jahr darauf ist er als Mechaniker in München. Wie es die Natur vorgesehen lernt er bei einem Wochenendbesuch, denn es zieht ihn jedes Wochenende nach Haus zurück, ein junges Mädchen kennen. Es kommt, wie es kommen muss, oder sollte. Er lernt ein junges Mädchen kennnen. Beide beschließen nach einem Jahr eine Familie zu gründen. Eine Wohnung ist bestimmt schnell gefunden und er werden Zukunftspläne geschmiedet. "Günstig" kommt hinzu, dass er über seine ZA-Firma, sein Humankapital, in der unmittelbaren Nähe ( 30 km Arbeitsweg hin - 30 km Heimweg) an eine ander Firma verleihen ( oder sagen wir verhökern) kann.
Nun heißt es zu rechnen. Denn ohne Euros funktioniert auch ein junges Glück nicht. Das haben die zwei schon des öfteren zu spüren bekommen. Aber die Großstadt ist weit und die Versuchung nicht sparsam zu sein ebenso. Also machen beide Kasse. Er bekommt bei der Zeitarbeit - 4 Schichten rollende Woche( im Osten übrigens sehr beliebt) großzügige 1110 € Netto auf seinen Stundenlohn. Davon gehen nochmals jeden Monat 150 € auf das Zeitkonto bei welchem 250 Stunden angespart werden müssen, falls die ZA-Firma mal keine Arbeit für den jungen Mann hat. Summa sumarum bleiben unserem jungen Mann 960 € zum Leben. Könnte man denken. Da er jedoch aus nicht allzu wohlhabender Ostfamilie stammt, konnte ihm Oma nicht das gesamte Auto sponsoren. Also wurde es nur ein nicht ganz neuer Audi. 10l/100km sind nur bei einer nicht sehr jugendlich-dynamischen Fahrweise zu schaffen, sollten aber als Berechnungsgrundlage reichen. Dies bedeutet, ca 215 € Spritkosten gehen von der Lebensgrundlage ab, um arbeiten zu gehen. Somit sind wir, den Verschleiß wie Reifen, Versicherung, Reparaturkosten, usw. nicht mitgerechnet, bei sage und schreibe 745 € angekommen.
Eine echt tolle Startbasis für eine junge Familie.
Die junge Frau hat nach dem Abitur eine Lehre als Rechtsanwaltgehilfe absolviert und hatte das Glück eine Anstellung am Ort zu erhalten. ( Somit fallen bei dem Nettolohn von 980 € keine weiteren Nebenkosten an, da die junge Frau ihre Arbeitsstelle zu Fuß erreichen kann. Rechnen wir zusammen, kommen wir auf 1725 € Monatsbudget der neu zu gründenden Familie. Beide in Arbeit/Zeitarbeit stehend.
Dies ist leider in Sachsen kein fiktiver Fall. Dies ist trauriger, von der Politik verschuldeter Alltag. Da die junge Frau Abitur hat, kann man davon ausgehen, dass diese die Rechnung weiterführen wird, wenn die Frage ansteht Kind oder NICHTKIND.
Ach übrigens reden unsere Politiker ständig ( zumindestens in der temporären Nähe von Wahlen) davon, dass Arbeit sich wieder lohnen muss. Der junge Mann, eigentlich ein sehr guter und ordentlicher Mensch hat mir verraten, wo er bei der nächsten Wahl sein Kreuz macht. Und das macht mir ANGST.
Ich fordere die Regierung auf sofort Zeitarbeit abzuschaffen und richtige Arbeit wieder lebenswert zu machen, denn wir arbeiten um zu Leben und leben nicht um zu arbeiten.
Zum Vergleich noch ein Ausschnitt eines auf unsere junge Familie zugeschnittenen Hartz4 Rechners bei NULL BOCK auf Arbeit.
Montag, 11. April 2011
Ostdeutsche am unzufriedensten
Sieh an, sieh an. Einer Befragung von TNS Infratest nach sind die Ostdeutschen Bundesbürger am unzufriedensten mit ihrem Einkommen. Damit war ja nun überhaup nicht zu rechnen. Sicherlich sind nur wieder zufällig Jammerossis befragt worden. Wie sonst kann es zu solch einem Ergebnis kommen. Denn im Osten wird doch teilweise schon 74 Prozent des Westlohnes bezahlt. Die sind wirklich wieder einmal undankbar. Sollen doch erst einmal arbeiten lernen.
Diese Befragung wurde von der Allianz Bank in Auftrag gegeben. Danach sind nur 26 Prozent der Ostdeutschen mit ihrer Vermögenssituation zufrieden. Auch äußerten sich nur 15 Prozent der Ostdeutschen zufrieden darüber, wie sie sparen könnten. Na sicherlich leben die mit ihren 6,90 € Stundenlohn wieder über ihre Verhältnisse. Kino,Theater, Sportverein, einmal im Jahr essen gehen und vielleicht sogar noch Urlaub. Kein Wunder das die mit ihren Vermögensverhältnissen unzufrieden sind, wenn sie alles verpulvern. Sollten dankbar sein, dass sie zur Z e i t arbeit machen dürfen.
Diese Befragung wurde von der Allianz Bank in Auftrag gegeben. Danach sind nur 26 Prozent der Ostdeutschen mit ihrer Vermögenssituation zufrieden. Auch äußerten sich nur 15 Prozent der Ostdeutschen zufrieden darüber, wie sie sparen könnten. Na sicherlich leben die mit ihren 6,90 € Stundenlohn wieder über ihre Verhältnisse. Kino,Theater, Sportverein, einmal im Jahr essen gehen und vielleicht sogar noch Urlaub. Kein Wunder das die mit ihren Vermögensverhältnissen unzufrieden sind, wenn sie alles verpulvern. Sollten dankbar sein, dass sie zur Z e i t arbeit machen dürfen.
Dienstag, 8. März 2011
Bald wieder DDR Tageszeitungen ???
Irgendwie verfestigt sich bei mir die Meinung, dass ich bald wieder DDR Zeitungen zu lesen bekomme. Zumindest deutet der Inhalt der Tageszeitungen darauf hiin. Nicht unbedingt wenn man bloß Buchstabe an Buchstabe aneinanderreiht- Nein, wenn man, wie man das als gelernter DDR Bürger im Blut aufgenommen hat, zwischen den Zeilen zu lesen versteht. So werde ich den Eindruck nicht los, das die Schreiberlinge der Zeitungen Order erhalten haben im begonnenen Prozess E10 zurückzurudern. So wird in der SZ heute in einem großen Artikel unter anderem erklärt, dass es doch N U R 3 Prozent sind, die den Mehrverbrauch ausmachen.(selbst wenn der E10 den Motor nicht kaputt macht ist es doch eine versteckte Steuererhöhung) Bei zurückhaltender Fahrweise könne man bis 25 Prozent sparen. Die meisten Zeitungsleser müssten eigentlich der Grundschule entwachsen sein. Aber das scheint man außer Acht zu lassen. Oder gab es doch Order von ganz oben? 25 Prozent kann ich auch mit normalen Sprit bei vernünftiger Fahrweise sparen. Demzufolge wären es 28 Prozent ohne E10. ;-)
Weiterhin machen mich die anhaltenden Erfolgsmeldungen, die Wirtschaft betreffend, mehr wie stutzig. Ach und auf dem Arbeitsmarkt boomt es auch. Heute sprach ich mit einem Arbeitslosen, 50 Jahre, seit eineinhalb Jahren ohne Job. Qualifikation Ok, Er hatte vergangenen Woche 25 Bewerbungen geschrieben.(per Mail) Am kommenden Tag hatte er schon 19 Absagen. Gut er ist ein bisschen anspruchsvoll. Zeitarbeit - Nein, Zeitarbeit - Nein, Zeitarbeit - Nein. Und dann wollte er auch noch soviel verdienen, dass es fürs Leben reicht. In den Westen will er aber nicht, da er hier ein Haus hat. Als Altersfürsorge. Hat mal ein Herr Kohl gesagt, dass er das machen soll. Der nächste der solchen Kohl geredet hat, hat gesagt er soll flexibel sein, wenn er arbeiten will, und hieß Schröder. Der hat sich aber auch aus dem Staub gemacht Die Tante aus dem Jobcenter hat gesagt, wenn er keine Zeitarbeit macht, bekommt er eine eventuelle Erwerbsunfähigkeitsrente gestrichen, wenn er einmal krank wird. Aber das wird wohl kaum passieren. Er wird auf den Deal mit den Menschenhändlern eingehen und in den alten Bundesländern mit 50 als billige Arbeitskraft Aufbauhilfe leisten, bis er mit 67 umfällt und ................. aber ich glaube ich bin schon wieder abgeschweift.
Trotzdem eine schöne Restwoche.
Weiterhin machen mich die anhaltenden Erfolgsmeldungen, die Wirtschaft betreffend, mehr wie stutzig. Ach und auf dem Arbeitsmarkt boomt es auch. Heute sprach ich mit einem Arbeitslosen, 50 Jahre, seit eineinhalb Jahren ohne Job. Qualifikation Ok, Er hatte vergangenen Woche 25 Bewerbungen geschrieben.(per Mail) Am kommenden Tag hatte er schon 19 Absagen. Gut er ist ein bisschen anspruchsvoll. Zeitarbeit - Nein, Zeitarbeit - Nein, Zeitarbeit - Nein. Und dann wollte er auch noch soviel verdienen, dass es fürs Leben reicht. In den Westen will er aber nicht, da er hier ein Haus hat. Als Altersfürsorge. Hat mal ein Herr Kohl gesagt, dass er das machen soll. Der nächste der solchen Kohl geredet hat, hat gesagt er soll flexibel sein, wenn er arbeiten will, und hieß Schröder. Der hat sich aber auch aus dem Staub gemacht Die Tante aus dem Jobcenter hat gesagt, wenn er keine Zeitarbeit macht, bekommt er eine eventuelle Erwerbsunfähigkeitsrente gestrichen, wenn er einmal krank wird. Aber das wird wohl kaum passieren. Er wird auf den Deal mit den Menschenhändlern eingehen und in den alten Bundesländern mit 50 als billige Arbeitskraft Aufbauhilfe leisten, bis er mit 67 umfällt und ................. aber ich glaube ich bin schon wieder abgeschweift.
Trotzdem eine schöne Restwoche.
Mittwoch, 26. Januar 2011
Sachsen schafft die Arbeitslosigkeit ab
Herzlichen Glückwunsch. Sachsens Politiker haben sich wieder einmal etwas für die Abschaffung von Arbeitslosen ausgedacht. Sie haben eine Umstrukturierung und Neuordnung der Verwaltungsstrukturen beschlossen. So soll die Sächsische Aufbaubank komplett von Dresden nach Leipzig umgesiedelt werden. Davon sind ca. 950 Mitarbeiter betroffen. Das Landesamt für Archäologie zieht ebenfalls von Dresden nach Leipzig. Da freuen sich die Handwerker in Leipzig. Denn diese Menschen brauchen ja Wohnraum usw. Sicherlich werden dadurch jede Menge neue Stellen geschaffen – bei der Zeitarbeit. Liebe Sklaventreiber der Zeitarbeitsbranche schreibt schon mal vorsichtshalber ein paar Stellen mehr aus. Die werden bestimmt für drei bis vier Monate gebraucht.
Der Grund für die neue Behördenstruktur ist wieder einmal der Versuch der gewollten vollständigen Einsparung. Dachte ich. In diesem Falle weit gefehlt. Es geht wirklich um die massive Schaffung von Langzeitarbeitsplätzen. Der Trick ist folgender. Es sollen in diesem Zuge 40 Prozent der vorhandenen sächsischen Polizeireviere geschlossen werden. Verschieden Gebiete in Polen und Tschechei wird es zwar freuen. Aber wenn es Arbeitsplätze schafft muss der sächsische Politiker schon mal ungewöhnliche Wege gehen. Denn wenn dann am Wochenende in Grimma, Oschatz und/oder Döbeln kraftstrotzende Jugendliche Laternenmasten umknicken macht sich die Streife von Dresden auf den Weg. Ehe die am Ort eintrifft, sind die Jugendlichen zwar verschwunden und haben ihren Rausch schon ausgeschlafen. Aber das ganze ist gewollt. Erstens sinkt die Statistik der Kriminalitätsrate, zweitens entlasten wir die überforderte Justiz und es schafft Arbeitsplätze. Die Laternen müssen ja fürs nächste Wochenende wieder aufgestellt werden. Das wird zwar der Zeitarbeitsbranche nicht gefallen. Denn durch die einsetzende Beständigkeit dieser Zerstörungen können die Handwerker ja nun auch beständige Arbeitsplätze schaffen. Da soll einer sagen die Politiker sind nicht pfiffig.
Ach übrigens soll ein Sonderfinanzamt für seltene Steuerarten entstehen. Welche Effekte dies auslösen soll ist mir allerdings noch ein Rätsel. Vielleicht weiß es der Herr Volker Uhlig, Landrat und Chef der „dienstleistungsbezogenen Behörde“ im neugegründeten, ach so gut funktionierenden, alles einsparenden, aber von der Bevölkerung nie gewollten, neugegründeten Landkreis Mittelsachsen.
Der Grund für die neue Behördenstruktur ist wieder einmal der Versuch der gewollten vollständigen Einsparung. Dachte ich. In diesem Falle weit gefehlt. Es geht wirklich um die massive Schaffung von Langzeitarbeitsplätzen. Der Trick ist folgender. Es sollen in diesem Zuge 40 Prozent der vorhandenen sächsischen Polizeireviere geschlossen werden. Verschieden Gebiete in Polen und Tschechei wird es zwar freuen. Aber wenn es Arbeitsplätze schafft muss der sächsische Politiker schon mal ungewöhnliche Wege gehen. Denn wenn dann am Wochenende in Grimma, Oschatz und/oder Döbeln kraftstrotzende Jugendliche Laternenmasten umknicken macht sich die Streife von Dresden auf den Weg. Ehe die am Ort eintrifft, sind die Jugendlichen zwar verschwunden und haben ihren Rausch schon ausgeschlafen. Aber das ganze ist gewollt. Erstens sinkt die Statistik der Kriminalitätsrate, zweitens entlasten wir die überforderte Justiz und es schafft Arbeitsplätze. Die Laternen müssen ja fürs nächste Wochenende wieder aufgestellt werden. Das wird zwar der Zeitarbeitsbranche nicht gefallen. Denn durch die einsetzende Beständigkeit dieser Zerstörungen können die Handwerker ja nun auch beständige Arbeitsplätze schaffen. Da soll einer sagen die Politiker sind nicht pfiffig.
Ach übrigens soll ein Sonderfinanzamt für seltene Steuerarten entstehen. Welche Effekte dies auslösen soll ist mir allerdings noch ein Rätsel. Vielleicht weiß es der Herr Volker Uhlig, Landrat und Chef der „dienstleistungsbezogenen Behörde“ im neugegründeten, ach so gut funktionierenden, alles einsparenden, aber von der Bevölkerung nie gewollten, neugegründeten Landkreis Mittelsachsen.
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