Sonntag, 1. April 2012

Ein ganz besonderer Urlaub im "Hotel Panorama" - Oberhof


Leider komme ich aus Zeitgründen erst jetzt dazu diesen Artikel zu schreiben. Aber besser spät als nie. Auch wenn dieser Artikel am 1. April erscheint, so ist er doch kein Aprilscherz.

Im Februar war es soweit. Der langersehnte Kurzurlaub in die Wintersportregion Oberhof stand an. Gebucht war das noch aus DDR Zeiten stammende Hotel Panorama. Den Bildern im Internet nach, war auch alles renoviert und das Hotel sah vielversprechend aus.
Nach etwas über zwei Stunden Fahrt wollten wir uns, um einiges früher als gedacht angekommen, an der Rezeption einchecken. Uns wurde mitgeteilt, dass das Zimmer erst, wie angegeben ab 15.00 Uhr fertig sei. Gut, dies ist halt zu akzeptieren.
Wir machten einen ausgedehnten Spaziergang durch das herrlich verschneite Oberhof und wollten Punkt 15.00 Uhr unsere Zimmerschlüssel in Empfang nehmen. An der Rezeption war das absolute Chaos. Wie viel zukünftige Hotelgäste den gleichen Gedanken hatten, war nicht nachzuzählen. Aber drei Mitarbeitern am Empfang waren mit diesem Arbeitspensum eindeutig überfordert. Die Schlange schien unendlich.
Wir entschlossen uns derzeit gemütlich für eine Tasse Kaffee. Da konnten wir in aller Ruhe dem bunten Treiben /Chaos im Empfangsbereich zuschauen. Als sich dort die Wogen etwas gelegt hatten, machten wir uns auf, die Zimmerschlüssel in Empfang zu nehmen.
Gebucht waren zwei Zimmer. Eins davon mit Aufbettung.
Tag 1 von 3 Tagen:
Erstaunlich, nachdem wir unser Gepäck nach oben geschleppt hatten, die sonst in Hotels dieser Größe üblichen Gepäckwagen, waren nicht, oder nicht in genügender Anzahl verfügbar, mussten wir feststellen, dass die Aufbettung in unserem Zimmer fehlte.
Also wieder runter an die Rezeption.
Nachdem ich der Dame mein Anliegen nach der gebuchten Aufbettung schilderte, wurde mir nach mehrmaliger Entschuldigung diese unverzüglich zugesichert.
In der Zwischenzeit wurden die Koffer ausgeräumt. Dafür, dass wir erst ab 15.00 Uhr die Zimmerschlüssel erhielten, konnte man von einem sauberen Zimmer wirklich nicht reden. Die Kofferablage war so verstaubt, dass wir die Koffer dort nicht unterbringen konnten.
An die Aufbettung war auch gegen 18.00 Uhr noch immer nicht zu denken.
Beim zurückziehen der Gardine, um dem Zimmer etwas Frischluft zu gönnen, mussten wir Speisereste unserer Vorgänger entdecken. Eine eklige Angelegenheit. Jetzt war es auch mit meinem Verständnis vorbei.
Also wieder an die Rezeption.
Diesmal war ich schon, und ich denke nicht unberechtigt, um einiges ungehaltener. Die junge Dame an der Rezeption war entweder absoluter Profi, oder solche Reklamationen gewöhnt und nicht irgendwie erstaunt. Sie versprach mir wieder sofortige Abhilfe wobei die erste Reklamation ja noch nicht einmal erledigt war. Ich sagte Ihr, dass ich die Behebung dieser Ungeheuerlichkeit nach dem Abendbrot erwarte, was mir natürlich auch umgehend zugesagt wurde.
Das Abendbrot:
Nachdem wir unseren Tisch, welcher durch ein Reservierungskärtchen gekennzeichnet war endlich in dem Bahnhofhallen ähnlichen Speisesaal ( hier hat man mit Sicherheit noch nie etwas von Raumteilern oder ähnlichen Innenarchitektonischen Möglichkeiten gehört) gefunden hatten, dauerte es nochmals ca. 20 Minuten, bis wir eines Kellners für die Wahl unsere Getränke habhaft werden konnten. Serviert wurde dann, ich weiß nicht, wo das Personal in die Geheimnisse der Gastronomie eingeweiht wird, gleich quer über den Tisch. An folgenden Tagen war es auch als selbstverständlich vom Personal angesehen, dass teilweise das Getränk durchgereicht wird und nicht wie es sich gehört, von rechts serviert wird. Zur Ehre des Personals, ist zu erwähnen, dass es einen Kellner gab, der zwar des Arbeitsvolumens auf Grund der Personalanzahl vollkommen überfordert, seine gelernten Gastronomischen Grundsätze angewandt hat.
Zur Qualität des Essens ist zu erwähnen, dass man, sofern man keine allzu großen Gourmet-Ansprüche stellt, mehr als satt werden konnte. Mehr aber auch nicht. In dieser Hinsicht gibt es Hotels gleicher Größe, wo das Essen qualitativ höherwertig und vor allem einfallsreicher gestaltet wird.
Beim Bezahlen der Getränke, ist zu erwähnen, dass die Freundlichkeit des Kellners gen Null tendierte, als wir unsere Getränke aufs Zimmer schreiben ließen. Es ist nicht unsere Art kein Trinkgeld zu geben, aber diese Abfertigung  war doch zu Viel des Guten.

Wieder im Zimmer angekommen, stand da zwar die Aufbettung, aber die Speisereste unserer Vorgänger lagen noch immer auf dem Fensterbrett herum.
Wieder an die Rezeption.
Dieses Mal war ich verständlicherweise mehr als geladen.
Die freundliche Profi-Rezeptionistin, bei der ich ja schon mehrmals vorsprach, schaute mehr als verdutzt, als ich mit barscher Stimme und mit erheblichen Nachdruck, ihren Vorgesetzten verlangte.
Dieser erkannte sofort das Problem, eines verärgerten Gastes und wies uns sofort ein neues Zimmer zu.
Also war umziehen angesagt.
Das neue Zimmer, auch hier konnte nicht von sauber die Rede sein, war zum Glück auf dem gleichen Gang, dachten wir. Somit konnten wir die Sachen gleich über den Gang tragen und mussten nicht alles in die Koffer packen.
Der dann noch verbleibende Rest des Tages wurde in der „Thüringer Stube“ genannten Hausbar verbracht. Die Bedienung war freundlich, nett, zuvorkommend und aufmerksam. Na wenigstens einen positiver Punkt, der vergeben werden konnte.

Tag 2 von 3 Tagen:
Der Morgen begann barsch, hart und schnell um 5.30 Uhr, als der unter unserem Zimmer liegende Verdichter der Klimaanlage wie ein alter Schiffsdiesel anfuhr. Wumm wumm wumm  hämmert er uns den Schlaf aus den Augen. Von wegen früher Vogel fängt den Wurm. Nein, Frust pur. Das hieß Frühstück zeitig.
Als wir zu unserem Tisch kamen, war unser Reservierungsschild verschwunden. Den Kellner, den wir uns dann irgendwie angeln konnten, war erstaunt, dass uns nicht mitgeteilt worden war, das das Frühstück in einem anderen Saal einzunehmen ist.
Dort war natürlich kein Tischreserviert, sondern wer zuerst kommt…..
Wir konnten einen  Tisch ergattern. Das erst was wir entdeckten war ein dreckige Tasse. Dies teilten wir dem Kellner mit, worauf dieser die Tasse entfernte. Anstalten eine Neue zu bringen machte er allerdings nicht. Erst auf unsere Aufforderung kam er unsere Bitte nach und brachte die fehlende Tasse.
Am Nebentisch hatte sich eine vierköpfige Familie an einem Tisch, welcher für acht Personen eingedeckt war niedergelassen und begann zu speisen. Die Tische waren ziemlich stark ausgelastet, was sicherlich der Sache geschuldet war, dass die schon verlassenen Plätze nur Zögerlich abgeräumt wurden. Ein zügiges wiedereindecken dieser, hätte sicherlich einigen Stau vermeiden können. Einfacher war es da, die schon essende vierköpfige Familie am Nebentisch aufzufordern, den Tisch zu wechseln, als eine größere Gruppe eintraf. Diese tat dies auch und zog mit Teller und Tasse an einen kleineren Tisch.
Den Tag verbrachten wir mit dem Erkunden der Umgegend.
Als wir am Nachmittag wieder im Zimmer waren, saß ich auf dem Bettrand. Als der Blick nach unten fiel, glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen. Das Bettlaken hatte sich etwas verschoben. Der Blick fiel  auf eine herablaufende Spur eingetrockneten Erbrochenen. Nach dem nun erzürnten Anruf bei der Rezeption, der Aufforderung, dass sich ein leitender Mitarbeiter des Hotels bei uns umgehend melden solle, erschien wirklich Frau X und stellte sich als die Hausdame des Hotels vor. Auf unsere empörte Aussage, dass diese widerliche Angelegenheit nicht tragbar sei, bot uns diese das nächste Zimmer an. Da wir uns mit Nachdruck weigerten, den Nachmittag wieder mit dem Umzug in ein weiteres Zimmer zu verbringen, bot uns Frau X an, erst einmal auf Kosten des Hauses Kaffee trinken zu gehen.
Als wir in der zur Cafeteria  umfunktionieren „Thüringer Stube“, uns auf Frau X berufend Kaffee bestellten, erkannte die Bedienung sofort, dass sich wieder jemand über das Zimmer beschwert hatte. Wir waren also mit Sicherheit kein Einzelfall.
Nach ca. 30 Minuten hatte sich unsere Aufregung gelegt. Frau X brachte den Zimmerschlüssel für unser nächstes Zimmer. Unsere gesamten Sachen waren in ein neues Zimmer gebracht und befanden sich so wie vorgefunden, an seinem Platz. Als Entschuldigung des Hauses stand eine Flasche Sekt im Kühler. Lieber wäre mir ein wirklich sauberes Zimmer gewesen. Denn unverständlicher Weise konnte man aufgrund des Staubes auf dem Schreibtisch mit dem Finger S c  h w… schreiben. Unverständlich! Aber irgendwie war unsere Kraft gebrochen. Die Alternative wäre nur die Abreise in Frage gekommen. Und es sollte doch ein erholsamer Kurzurlaub werden.
Tag 3 von 3 Tagen:

Aber das sollte noch nicht das Ende sein. Am Abend bestellten wir für den nächsten Tag die kostenpflichtige Kegelbahn für 16.30 Uhr, was der Angestellte der Rezeption auch notierte. Als am dritten Tag die Zeit fürs Kegeln näherrückte, scherzten wir, was heute noch schief gehen könnte, da der dritte Tag bisher eigentlich ohne weitere Vorkommnisse durchging.
Es kam wie es kommen musste. Als wir unseren Anspruch auf die Kegelbahn anmeldeten, erfuhren wir, dass andere Hotelgäste diese reserviert hatten. Der Mitarbeiter hatte nur einen Zettel in das dafür vorgesehene Reservierungsbuch gelegt. Dieser war aus unerklärlichen Gründen verschwunden. Somit konnten wir von Glück reden, dass wir die Bahn zwei Stunden später nutzen konnte, obwohl die Technik der Bahn bei weitem nicht mehr dem Stand der heutigen Zeit entspricht.
Als Resümee kann ich nur sagen, die Gegend um Oberhof ist sehr schön. Die Wintersportmöglichkeiten sind, Skilanglaufmäßig sehr angenehm. Auch die anderen Wintersportmöglichkeiten sind, wer nicht unbedingt Alpine Abfahrten vorzieht sehr schön. Die Möglichkeiten sind sehr Familienfreundlich. Und in vielen Orten in den Alpen werden am Abend auch die Bordkanten hochgeklappt.
Hotelmäßig kann sich jeder, der diesen Artikel gelesen hat seine eigene Meinung bilden. Unsere steht allerdings fest.






Mittwoch, 29. Februar 2012

Geschichtsunterricht oder Licht am Ende des Tunnels


Immer öfter muss ich an den Geschichtsunterricht denken, obwohl oder vielleicht gerade weil seitdem einige Zeit vergangen ist.
Erstaunlich!
Wie viele Sachen waren damals, die ich als ungeheuerlich fand.
 Da war die Sklaverei. Diese fand ich einstmals als ungeheuerlich. Was mussten diese armen Menschen schuften, gerade einmal für ein karges Brot.
Da war im Mittelalter der Frondienst, der von den einfachen Menschen an die Obrigkeit zu leisten war. Abgaben mit denen sich die damals Oberen ein recht passables Leben machen konnten.
Da war die Angst vor Raubrittern, welche auch vor dem einfachen Volke nicht Halt machten.
Lassen wir einmal die Grauen des Nationalsozialismus beiseite.
Da war die Zeit ab 1933, ich weiß, das man diese Zeit nicht erwähnen darf, ohne gleich in die rechte Ecke gestellt zu werden.
 Es wurden die Menschen belogen und betrogen. Da wurden die Medien neu von der Obrigkeit entdeckt. Radio, Kino/Film usw. Es wurden Filme in Massen produziert, um die Menschen vom Nachdenken über die entstehenden Probleme  der Zukunft abzulenken. Abgesehen von der propagandistischen Möglichkeit, welche sich bot und wie wir ja alle wissen, genutzt wurde.
Gehen wir davon aus, dass wir alle mehr (Frau Merkel usw.) oder weniger( Ich & du) Geschichte schreiben, frage ich mich, was werden wohl die Kinder (Kids) später von der heutigen Zeit ungeheuerliches berichtet bekommen. Denn die Ungeheuerlichkeiten kamen immer erst in einer neuen Epoche ans Licht. Und ich glaube ich sehe schon ein ganz kleines Licht am Ende des Tunnels.

März 2012

Leiharbeitsmesse am 03. März in Ludwigsburg
Knapp eine Million Leiharbeiter in Deutschland
Immer häufiger sofort Hartz IV bei Arbeitslosigkeit
Benzinpreise erneut gestiegen
Christian Wulff verdient pro Tag 545,21 Euro
Fernsehprogramm: HR.7.45 Uhr Sturm der Liebe
                                    RTL. 8.00 Uhr Unter uns
                                    RTL 08:3 Gute Zeiten, schlechte Zeiten usw:

Dienstag, 28. Februar 2012

1000 Leiharbeiter beim Bund beschäftigt

Unsere ach so intergere, pseudodemokratisch gewählte Regierung beschäftigte im Jahr 20111 über 1000 (in Worten Eintausend) Leiharbeiter. Der größte Teil war, man glaubt es kaum war unserem Frieden schaffenden Militär angestellt. Nein sie mussten nicht an die Friedensfront nach Afghanistan. Sie waren in der Wehrbereichsverwaltung eingesetzt. Wobei wenn ich mir das so recht überlege, würde es doch Sinn machen diese Leute an die Front zu schicken. Gut, besonders ausgebildet sind sie bestimmt nicht. Die Verluste wären sicherlich auch dementsprechend. Aber die Kosten wären doch fast Null. Denn ein Leiharbeiter zählt in unserem demokratischen Staat doch eh nix. Und sparen passt ja zu unserer Regierung. Wird uns erzählt. Und übrigens haben früher die Herrscher Ihre Sklaven auch in den Krieg geschickt. Und Frau Merkel wird schon eine Möglichkeit finden uns den Grund zu verklickern, ....Entschuldigung erklären.
In 835 Fällen durften die Leiharbeiter ihre Tätigkeit als Küchen und Kantinenkräfte ausüben. Vielleicht in der Kantine des Bundestages? Passend wären da nach dem Servieren Palmenwedel. Um unseren demokratisch gewählten Volksvertreter endlich etwas frischen Wind um die Ohren zu wedeln, als Leihsklave. Wenn der Wind nicht für klaren Kopf sorgt, sollte endlich der Palmenwedel umgedreht werden und das dicke Ende zum wedeln benutzt zu werden.
Denn die Zeit für einen klaren Kopf ist reif,......sonst kommt das dicke Ende wirklich.

Freitag, 30. Dezember 2011

FDP + Lehrermangel + Herr Zastrow + Verantwortung + FDP

Ich weiß nicht, ob es sich hierbei um Gesetzmäßigkeiten handelt, oder vielleicht doch nur Zufall ist. Aber 1989 war es mit Sicherheit kein Zufall, dass es zur Wende kam. Das war Gesetzmäßigkeit. Warum erzähle ich das. Heute las ich in der Sächsischen Zeitung einen Artikel, welcher lautet :
“FDP: Lehrermangel ist Hypothek aus der Vergangenheit.“
Darin meldet sich der FDP-Fraktionschef Holger Zastrow zu Wort. Er meldet sich aus der Vergangenheit. Aber leider nicht zurück in die Zukunft. Eigentlich grenzt  doch alles, was die FDP in den letzten Jahren von sich gibt an prähistorisches Geschwätz, hab ich das Gefühl. Da unterscheidet sich Herr Zastrow wenigstens nicht, zu dem Gerede des Herrn Westerwelle und des Herrn Rößler. Doch zurück zum Zeitungsartikel.
Behauptet doch der Herr Z. im Namen der FDP, dass der sich gravierend abzuzeichnende Lehrermangel in Sachsen  mit der „Nichtentlassung“ von Lehrern in den 90er Jahren zusammenhängen würde. (Die Lehrer mussten damals Lohneinbußen von fast 50 Prozent hinnehmen, um nicht gekündigt zu werden) Natürlich alles auf freiwilliger Basis. Nun frage ich mich, wo hätte der Herr Z. die Lehrer Mitte der 90er Jahre, als diese wieder gebraucht wurden hergenommen? Ein Teil wäre sicher vorzeitig in Rente gegangen. Ein großer Teil wäre in die Privatwirtschaft, wie Verlage usw. gewechselt. Sicherlich hätte auch ein nicht geringer Teil sich in andere Bundesländer aufgemacht, wo sie mit offenen Armen empfangen worden wären.
Hätte sich Herr Z. vielleicht auch an die Autobahn gestellt, wie es heute einer seiner Politikerkollegen in Sachsen macht und versucht Pendler mit Kuchen wieder zurückzufangen. Lächerlich.
Weiterhin behauptet Herr Z., hätte er schon „zur damaligen Zeit landespolitische Verantwortung gehabt, hätten er(FDP) kein Konzept unterstützt, dass Sozialmaßnahmen um den Preis künftiger Fehlentwicklungen …..durchsetzt“.  – Auf Deutsch es wären die Lehrer entlassen worden.  Mir stellt sich die Frage, woher Herr Z. das Selbstvertrauen für diese Anmaßung nimmt, überhaupt von Verantwortung zu sprechen. 
Es ist nicht auszudenken, was wohl eingetreten wäre hätten Leute wie Herr Z. schon damals etwas auf der Landespolitischen T h e a t e r bühne zu sagen gehabt. Sicherlich, vielleicht würden die Hoteliers überhaupt keine Steuern zahlen.
Aber vielleicht sehe ich das alles viel zu eng. Vielleicht will sich bloß wieder einmal ein parteilicher Provinzfürst profilieren. Und außerdem kommen diese Reden ja von der FDP. Und hoffen wir, dass dieser Schwachsinn nicht von den richtigen Parteien aufgegriffen wird.
Aber wundern würde es mich nicht, denn am Ende muss eh der kleine Mann/Frau alles ausbaden.
Na dann
Gud‘n Rudsch

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Grundgesetz nein Danke........

hat er nicht gesagt, der Herr Kanzleramtsminister Profalla. Laß mich mit so einer SCHEISSE in Ruhe soll er gesagt haben, der Herr Kanzleramtsminister, der Herr Profalla. Wohlgemerkt nicht in einer Baubude vielen diese Worte, sondern von einem "Menschen" der einem Volk von 80 Millionen Menschen sagen will, was sie zu tun und zu lassen haben. Sonst wäre er ja nicht in der Politik, wenn er nicht nach Macht streben würde. Von solch einer Person sollte man doch  e i g e n t l i c h ein gewisses Maß an Verantwortungsbewußtsein erwarten können. Aber wie man wieder einmal sieht, dürfen Politiker alles, ohne die Konsequenzen dafür tragen zu müssen. Denn seine Oberste Dienstherrin, die Frau Merkel scheint es mit dem Grundgesetz auch nicht sonderlich ernst zu nehmen. Würde sie sonst solch eine Person, mit solch einer öffentlichen Meinung zum wichtigsten Gesetz unseres Landes, in solch einer Position lassen? Aber nein, "Da ist nichts weiter geplant" hieß es in Merkels Nähe.
Das mindests was Herr Profalla tun könnte, wäre, sich beim deutschen Volk zu entschuldigen und mit etwas Ehre im Leib seinen Posten räumen. Denn er vertritt die Glaubwürdigkeit eines ganzen Personenkeises. Des Personenkreises der Politiker. Und mit deren Glaubwürdigkeit ist es ja bekanntlich nicht zum Besten gestellt. Aber das merkt ja meist keiner. ( siehe Wahlversprechen Oder wissen Sie noch, was da alles versprochen wurde. - Googeln Sie mal. Sie werden erschrecken)
Es ist für mich sehr erstaunlich, wie lange sich 80 Millionen , mit Angst, oder banalen Themen, in den Medien, mit einer ausgeklügelten Probaganda (Rundfunkrat) führen und in Schach halten lassen, ohne sich für die Wahrheit zu interessieren.

Steht alles in der Zeitung -- zwischen den Zeilen. Aber wer liest das schon?

Mittwoch, 14. September 2011

Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst

Unter dem Artikel "Kraftschub für Sachsenmilch" SZ vom 13.9.2011 zeigt der sächsische Ministerpräsident (CDU)  wieder einmal wo er hingehört. Nach dem christlichen Motto: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst". zeigt Herr Tillich, wer und was ihm am n ä c h s t en  ist. Mit einer 20%igen Förderung des 70 Millionenprojektes ist klar, das für die Bildung im Lande nicht allzuviel übrigbleibt. Aber Stolz ist Herr Tillich auf dem Foto neben Herrn  Theo Müllermilch zu sehen, als er das neue Werk in Leppersdorf eröffnet. In einem Kittel, schön Werbung für die Müllerfirma machend. Denn groß leuchtet das Müllerlogo von der Brust des Ministerpräsidenten, Ein Schelm, wer da von Lobby spricht. Mit ein bischen Volks-Feeling hätte es ein diskreter Kittel auch getan.  Aber wie war doch das christliche Motto? Du sollst deinen ....... Das Herr Müller als Bayer seinen Lokalpatriotismuns für Sachsen entdeckt hat ist kaum zu glauben, nach seiner Äußerung auf die, dem Bau vorangegangenen Schwierigkeiten: "Aber wir haben schließlich eine g u t e   k a p i t a l i s t i s c h e Lösung für den Standort gefunden". ( Die Zeitarbeitsbranche wird´s freuen)

"Deutschland hat zu wenige Akademiker"(SZ vom 14.9.2011) Woher sollen die auch kommen, in einer Kleinstaaterei, in der das Bildungssystem von den jeweiligen Provinzfürsten abhängig ist. Und um in einer Molkerei zu arbeiten, bedarf besser nicht so viele Akademiker. Denn wer gebildet ist denkt vielleich nach, ...übers System!

Aprops Bildung. Gestern gab der für die Bildung in Sachsen zuständige Kultusminister Roland Wöller (CDU) Engpässe wegen fehlender Lehrer zu. Kurzfristige wohlgemerkt - durch Krankheit und Schwangerschaft.
Das die überaltete Lehrerschaft krank wird ist kein Wunder bei diesem HickHack. Aber damit die jungen Lehrerinnen nicht mehr schwanger werden, dafür sorgt schon die Union mit Herrn Kauder und dem Versuch das Elterngeld abzuschaffen. (Wohlgemerkt eine Partei, welch sich christlich nennt."Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst")
Aber gegen einen generellen Lehrermangel seinen ja Maßnahmen ergriffen. Die Lehrer würde es bestimmt interessieren  Mein Vorschlag : ZEIITARBEIT; ZEITARBEIT und nochmals ZEITARBEIT, das schafft so schön Zufriedenheit  Wobei die Lehrer werden ja jetzt schon von Schule zu Schule gehetzt

Nochmals Herr Tillich. Unter seiner Führung hat sich Sachsen nun doch für die Zulassung von Monster-Trucks oder Gigalinern entschieden. Auch wenn die Namen   Monster-Trucks oder Gigalinern  jetzt laut Bundesanstalt für Straßenwesen abgeschafft sind. W e n n  e s  p a s s t  erinnert man sich urplötzlich der deutschen Sprache: Lang - LKW heißen diese jetzt. Weil´s doch so schön harmlos klingt. Bisher war Sachsen strikt für deren Zulassung auf den Straßen. Vielleicht muß Herr Tillich es seiner obersten christlichen Chefin Merkel in Sachen Wendehals (u. a. Atompolitik) im kleinen nachmachen.
Zu seiner Rechtfertigung über seine Meinungserleuchtung rät Herr Tillich "zu mehr Mut Neues auszuprobieren. Man soll nicht immer den Reflex haben dass man gegen etwas sein muss."

Was werden wohl die Lehrer und Lehrerinnen dazu sagen. Sicherlich nichts. Aber Gedanken werden sie sich schon darüber machen...............................

Wenn zwei das gleiche tun, oder deutsche Kleinstaaterei

Herr Tillich erhält als Ministerpräsident eine neuentwickelte Lampe als Geschenk. Sie steht jetzt in seinem Büro auf seinem Schreibtisch. In der Zeitung beschwert sich ein Leser, dass für einfache Beamte die Annahme eines Geschenkes ein Kündigungsgrund sei. Die Geschenke müssen abgeliefert werden. (Bis dahin auch i.O. Laut dem sogenannten Kaffeeerlass wird Beamten im Außendienst sogar die Annahme einer Tasse Kaffe als Bestechung angerechnet.)
Die Antwort aus dem Ministerium folgt am darauffolgenden Tag ebenfalls über die Medien. Plötzlich hat Herr Tillich die Lampe abgegeben und diese steht im Eingangsbereich seines Staatsministeriums. Dafür hat das Ministerium eine weitere Lampe gekauft, welche nun auf Herrn Tillich´s Schreibtisch steht. Zu Repräsentationszwecken.
Liebe Sachsen, geht euch hier ein Licht auf? Oder doch nur Zufall??? Oder werdet ihr gar für dumm verkauft? Apropos, warum fällt mir in diesem Moment gerade die Bildungspolitik unserer Kleinstaaterei ein. Übrigens, wer sich noch erinnern kann, von unserer, Bundeskanzlerin in einer schwache Minute als Bildungsrepublik ausgerufen. Davon spricht keiner mehr. Wozu auch, ist ja auch kein Wahlkampf!

Dienstag, 6. September 2011

Es geht aufwärts mit dem Osten….

 ......steht zumindest in den hiesigen Zeitungen immer öfter zu lesen. Auf den Zeilen. Liest man dazwischen, könnten einem schon einige Zweifel kommen. Irgendwie erinnern die vielen Erfolgsmeldungen doch an das NEUE DEUTSCHLAND. (Das war übrigens die Parteizeitung der SED) Dort wurden die Erfolge mit noch dickeren Losungen gefeiert als in anderen Zeitungen.  Schaue ich mir die Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) an, übrigens eine Firma des Freistaates, kommen die Erinnerungen an damals wieder hoch. Bisher nannten sie sich ganz Stolz „Leuchtturmwärter der sächsischen Wirtschaft“ oder auch „Brückenbauer“  Jetzt steht in der SZ(sächsische Zeitung) Wirtschaftslotsen-  „Wie man Jobs nach Sachsen lotst“ (SZ)   
  So wird Sachsen zum Billiglohnland und die sogenannten Investoren, welch natürlich nur aus edlen Motiven Arbeitsplätze schaffen, greifen noch tief in den aus Steuergeldern finanzierten Fördertopf.
  Inzwischen sind zwei Milliarden Teuro Steuergelder geflossen. Und wofür ? Für Jobs, für die zum Teil noch Hartz 4 beantragt werden muss, da der Lohn zum Leben nicht reicht. 47300 Jobs in 20 Jahren. Die Zahl der Arbeitsplätze die durch diese Politik in diesem Zeitraum kaputt gemacht wurden wäre viel interessanter. Aber ich denke  diese werden ein vielfaches der geschaffenen ausmachen.
Es ist immer öfter zu hören, dass die Menschen im Osten doch selbst daran Schuld seien, dass sie so wenig verdienen. Sie dürften eben nicht jeden Job annehmen.
Schauen wir auf die Posttochter DHL. Nach dem Griff in den Fördertopf wurden  am Luftfahrtkreuz Leipzig mit dem Bau des Frachtzentrums die meisten Jobs der letzten Jahre geschaffen. Richtig Jobs und keine Arbeitsplätze. Denn von Arbeit kann man sich ernähren. Ein Job ist eine bezahlte nicht dauerhafte Tätigkeit. Schüler und Studenten machen Jobs. Ferienjobs.
Inzwischen fangen sogar die Politiker der CDU (C h r i s t l i c h e D e m o k r a t i s c h e  Union) an zu merken, dass sie die Ingenieure, Bauarbeiter und Facharbeiter mit ihrer keinesfalls der christlichen Nächstenliebe verbundenen Billiglohnpolitik in den Westen getrieben haben. Nun wird das Geschrei groß. Genau wie mit der verfehlten Bildungspolitik. Es gibt Grundschulen, an denen ist die, wenn man das überhaupt noch sagen darf, jüngste Lehrerin fast 50 Jahre. Aber wenn die Probleme in einigen Jahren beginnen gravierend zu werden, sind die heutigen Politiker wie der Wirtschaftslotse Herr Morlok sicherlich in seinem wohlv e r d i e n t e n Ruhestand.Oder lässt sich von der Wirtschaft in einen sicheren Hafen lotsen.  Auch der Prof. Dr. Roland Wöller , der seines Zeichens  Staatsminister im Kultusministerium und für die so hochgelobte Bildung in unserem Freistaat verantwortlich ist. Auf seiner Internetseite steht der Slogan, der dem Neuen Deutschland entnommen sein könnte. »Bildung ist die Währung der Zukunft. « Da wird es aber höchste Zeit für eine Währungsreform. Aber die Herren haben sich ja eh schon für den E U R O entschieden von denen Sachsen ja so viel hat, dass zwei Milliarden in Billiglöhne investiert werden können. 
  Reden sie einmal mit einem sächsischen Lehrer über die sächsische Bildungspolitik. Wenn Sie Glück haben bekommen sie eine ehrliche Antwort. Aber das ist ja eigentlich gar nicht gewollt. Oder ??

Zum Schluss möchte ich noch einige Schlagzeilen aus dem Neuen Deutschland  der SZ vom 6. September 2011 ohne Kommentar zitieren.

"Wieder mehr Geburten"

"47300 Jobs in 20 Jahren"

"Wie man Jobs nach Sachsen lotst"

"Arbeitsplätze bei Zulieferer Weigl vorerst sicher"

"Zulieferer aus Pirna soll verkauft werden"

"Telekom fördert Singlemütter" 

"Krankenkassen mit 2,4 Milliarden im Plus"

"Hartz IV noch immer verfassungswidrig"




Donnerstag, 25. August 2011

Da frag ich mich...........

.... und ich weiß wovon ich rede !
In der Zeitung (Sächsische Zeitung) steht jetzt sehr oft, dass Sachsens Bildungssystem eines der Besten in Deutschland ist.
Da frag ich mich doch......
  • gibt es denn Bundesländer, ohne Bildungssystem......?
  • warum geht es, seit es den Landkreis Mittelsachsen gibt nun auch in der Bildungsagentur drunter und drüber.....?
  • werden Lehrer von Schule A in Schule B abgeordnet, obwohl Personal fehlt....?
  • werden Lehrer von Schule B in Schule A abgeordnet, um das fehlende Personal auszugleichen...?
  • ...... und bekommt dafür nicht einmal die Fahrtkosten erstattet. 
  • werden Lehrer verheizt, indem in Grundschulen der Klassenlehrer nur wenige Stunden in seiner Klasse verbringt....? (Ist besonders in den erstsen und zweiten Klassen unverantwortlich)
  • Haben die meisten Grundschullehrer in Punkto Computerwissen und Anwendung sehr sehr sehr großen Nachholebedarf......? 
  • und und und.............
Aber wir sind ja die Bildungsrepublik Deutschland, sagt Frau Merkel.... im Wahlkampf. Bis dahin sollte man vielleich einmal nach dem  R E S E T - Knopf der Bundesrepublik suchen, bevor das ganze System kaputt geht............!

Donnerstag, 23. Juni 2011

Nachhaltigkeit

Diese populistische Blitzaktion unserer werten Politischen Führungsriege ist wieder einmal typisch für Ihr Wissen, was die Belange der Bevölkerung angeht. Was nützen 150 Teuro Steuerersparnis, wenn ich mit 50 arbeiten will und nicht darf. Was nutzt der Gebetsmühlenartig von den Medien hergeigeredete Aufschwung, wenn ich mit 50 schon auf das Abstellgleis geschoben oder maximal an die Sklaventreiber der Zeitarbeiterbranche, die real gesehen doch den Arbeitsmarkt zerstört, verschachert werden soll. Liebe Politiker! In der Sommerpause habt Ihr Zeit. Verkleidet euch einmal als normale Menschen und mischt euch u n e r k a n n t unter das Volk. ( Vielleicht auch einmal in den "N e u e n?! Bundesländern.) Euch wird Angst und Bange werden was hier passiert. Wie unzufrieden diese Menschen sind. (Trotz des ja so wahnsinnigen Aufschwungs) Vielleicht geht euch ein Licht auf, welcher Qualität eure geleistete Arbeit ist. Hier im Osten ( Entschuldigung, in den nach zwanzig Jahren noch immmer neuen Ländern) wäre euer Arbeitsverhältnis bei Ablieferung dieser Qualität fristlos beendet. Da helfen auch keine populistischen Steuersenkungen auf Kosten der nachfolgenden Generationen. Da hilft, um mit euren Worten zu reden nur N a c h h a l t i g k e i t. Nachhaltigkeit für Familienplanung, Nachhaltigkeit für junge Menschen, Nachhaltigkeit für das weitere Leben der jungen Leute. Das wäre Aufschwung und nicht 150 Teuro im Jahr. Dadurch wird sich kein junges Paar (mit etwas Geist) für Nachwuchs entscheiden. Denkt einmal nach. In der Sommerpause habt Ihr doch Zeit...... oder ?

Dienstag, 17. Mai 2011

Landtagspolitische Lerche

Heute ist in der SZ(Sächsische Zeitung) wieder ein großer Artikel zu finden, der mich schon beim Lesen der Überschrft nachdenklich werden läßt.
Der Artikel lautet " Wir müssen uns mehr um die Lerche kümmern" Der Autor ein gewisser Rößler. Matthias Rößler. Rößler....Rößler, da war doch was. Ach ja Matthias Rößler war doch Kultusminister in Sachsen. Was macht der jetzt eigentlich? Ah.... da ist ein kleiner Lebensabriss gezeichnet. Er hat jetzt einen Posten als Präsident des sächsichen Landtages abbekommen. Hmmm.... zugegeben, ich kenne die Aufgaben eines Landtagspräsidenten nicht genau. (lt. Wikipedia"Der Landtagspräsident leitet mit seinen Stellvertretern die Sitzungen des Landtags, führt Abstimmungen durch und vertritt den Landtag in parlamentarischen und Verwaltungsangelegenheiten nach außen") Er hat sozusagen repräsentative Aufgaben. Sicherlich ist es auch äußerst wichtig, das sich ein Politiker vom Rang eines Präsidenten für die Belange der einheimischen Singvögel ins Zeug legt. Vielleicht hätte er als Kultusminister auch soviel Engagement für die Bildung der Kinder an den Tag legen sollen. Vielleicht wäre das Elend in der Bildung nicht ganz so groß und wir hätten nicht nur alternde Lehrer!! Vielleicht würden die Zahlen, der gleich in Sonderschulen eingeschulten Kinder nicht ständig wachsen. Vielleicht hätten wir auch ein Schulsystem, in dem die Kinder länger zusammen lernen und die Lehrer nicht nur verheizt werden auf Teufel komm raus. Aber einmal ehrlich. Warum schreibt ein Landtagspräsident ganzseitige Artikel über die Rettung der einheimischen Singvögel ? Aus privatem Interesse? Dann ist es OK. Aus beruflichem Interesse? Ist er denn nicht ausgelastet, bei den Problemen, welche die sächsischen Menschen auf Grund des "G I G A N T I S C H E N Aufschwungs" haben? Oder ist es möglich, dass der Herr Präsident trotz seiner Bezüge Sozialhilfe beantragen muss, um zu überleben. Dann sollten wir als Dank für sein Engagement für die sächsische Bildung und den Erhalt der sächsischen Singvögel vielleicht sammeln.

Montag, 16. Mai 2011

Jeden Tag ein neuer Betrug am eigenen Volk

 ...... wie lange lassen sich die deutschen Bürger dies noch gefallen. Wacht doch endlich auf und denkt nach. In einem Bericht des Kopp-Verlages wird wieder auf den Betrug mit den Arbeitslosenzahlen von offizieller Seite hingewiesen. (http://goo.gl/0gCvW) Ich möchte mit meinen Gedanken sogar noch einen Schtitt weiter gehen. Ich kenne zwar die Zahlen nicht aber was ist mit denen, welche keine Leistung vom Amt beziehen, weil das Gnadenjahr vergangen ist, ohne in Arbeit zu kommen, aber kein Hartz4 beziehen, weil der Partner "zuviel" verdient. Was ist mit den Hartz4 Beziehern. Sind die nicht ARBEITSLOS ? Wacht endlich auf !!!!

Ab jetzt üppige Löhne im Osten

Heute in der SZ (Sächsiche Zeitung) zu lesen.
"Sicherheitswacht für 5,11 Euro auf Streife"
In dem Artikel wird bekannt gegeben, dass 596 Menschen gegenwärtig freiwillig die Arbeit der Polizei in Sachsen unterstützen. Als Sicherheitswacht 40 Stunden im Monat ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Na wenigstens verdienen sie ein üppiges Entgeld. Unser werter Innenminister Makus Ulbrig ( Christlich Demokratische Union - Was war das doch gleich Christlich....Christlich?) wirft sich in die Brust, was da geschaffen wurde.
Was er vergessen hat zu erwähnen, vielleicht ist es ihm auch entfallen, ist die Tatsache, dass es sich unter dem Tarnmantel der Aufwandsentschädigung von Ehrenamtlichen, wieder um nur Lohndrückerei handelt. Diesmal nicht nur staatlich gefördert,( wie zB. Zeitarbeit, 1 € Shopper, private Arbeitsvermittler usw) sondern vom Staat praktiziert. Hier ist wieder einmal mehr Betrug am eigenen Volke im Gange und keinen interessiert es. Sicherlich bringt diese Tätigkeit einem Arbeitslosen ein paar Euros. Aber auf der einen Seite treiben wir den Stellenabbau bei der Polizei voran und hier versuchen wir das soeben aufgerissene Sicherheitsloch auf Kosten des Volkes zu stopfen. Na egal ! Hauptsache die Diäten stimmen. Wieviel ist einem hochbezahlten Politiker eigentlich sein Volk wert ?
Ein auf Streife gehender ( sogenannte Aufwandsentschädigung erhaltender,eventueller Arbeitsloser) Bürger 5,11€/Stunde. Toll !
Hoffentlich braucht der Herr Minister nicht wirklich einmal polizeiliche Hilfe und bekommt dann das was er wert ist.

Sonntag, 8. Mai 2011

Gewollte Armut oder verordnete Sklavenarbeit ?


...... oder wie sollte man das nennen, was unsere glorreichen Politiker an schlechter Arbeit abliefern. Versetzen wir uns doch einmal in einen jungen Mann mit abgeschlossener Berufsausbildung. Angenommen einem Metallberuf (und nicht wie immer in den Medien publiziert " Da gehen wir morgens ins Büro") Dieser junge Mann, 24 Jahre alt, wurde nicht übernommen, da in dem mittelständigen Betrieb, in dem er lernte, sagen wir, die Konnektion fehlte. Er findet keine Anstellung trotz des guten Berufsabschlusses in der ach so boomenden deutschen Wirtschaft. Da er mit seinen jungen Jahren etwas schaffen willl, läßt er sich auf Zeitarbeit ein. Nun kann er arbeiten. Heute Dortmund, 14 Tage später Hannover. Ein halbes Jahr darauf ist er als Mechaniker in München. Wie es die Natur vorgesehen lernt er bei einem Wochenendbesuch, denn es zieht ihn jedes Wochenende nach Haus zurück, ein junges Mädchen kennen. Es kommt, wie es kommen muss, oder sollte. Er lernt ein junges Mädchen kennnen. Beide beschließen nach einem Jahr eine Familie zu gründen. Eine Wohnung ist bestimmt schnell gefunden und er werden Zukunftspläne geschmiedet. "Günstig" kommt hinzu, dass er über seine ZA-Firma, sein Humankapital, in der unmittelbaren Nähe ( 30 km Arbeitsweg hin - 30 km Heimweg) an eine ander Firma verleihen ( oder sagen wir verhökern) kann.
Nun heißt es zu rechnen. Denn ohne Euros funktioniert auch ein junges Glück nicht. Das haben die zwei schon des öfteren zu spüren bekommen. Aber die Großstadt ist weit und die Versuchung nicht sparsam zu sein ebenso. Also machen beide Kasse. Er bekommt bei der Zeitarbeit - 4 Schichten rollende Woche( im Osten übrigens sehr beliebt) großzügige 1110 € Netto auf seinen Stundenlohn. Davon gehen nochmals jeden Monat 150 € auf das Zeitkonto bei welchem 250 Stunden angespart werden müssen, falls die ZA-Firma mal keine Arbeit für den jungen Mann hat. Summa sumarum bleiben unserem jungen Mann 960 € zum Leben. Könnte man denken. Da er jedoch aus nicht allzu wohlhabender Ostfamilie stammt, konnte ihm Oma nicht das gesamte Auto sponsoren. Also wurde es nur ein nicht ganz neuer Audi. 10l/100km sind nur bei einer nicht sehr jugendlich-dynamischen Fahrweise zu schaffen, sollten aber als Berechnungsgrundlage reichen. Dies bedeutet, ca 215 € Spritkosten gehen von der Lebensgrundlage ab, um arbeiten zu gehen. Somit sind wir, den Verschleiß wie Reifen, Versicherung, Reparaturkosten, usw. nicht mitgerechnet, bei sage und schreibe 745 € angekommen.
Eine echt tolle Startbasis für eine junge Familie.
Die junge Frau hat nach dem Abitur eine Lehre als Rechtsanwaltgehilfe absolviert und hatte das Glück eine Anstellung am Ort zu erhalten. ( Somit fallen bei dem Nettolohn von 980 € keine weiteren Nebenkosten an, da die junge Frau ihre Arbeitsstelle zu Fuß erreichen kann. Rechnen wir zusammen, kommen wir auf 1725 € Monatsbudget der neu zu gründenden Familie. Beide in Arbeit/Zeitarbeit stehend.
Dies ist leider in Sachsen kein fiktiver Fall. Dies ist trauriger, von der Politik verschuldeter Alltag. Da die junge Frau Abitur hat, kann man davon ausgehen, dass diese die Rechnung weiterführen wird, wenn die Frage ansteht Kind oder NICHTKIND.
Ach übrigens reden unsere Politiker ständig ( zumindestens in der temporären Nähe von Wahlen) davon, dass Arbeit sich wieder lohnen muss. Der junge Mann, eigentlich ein sehr guter und ordentlicher Mensch hat mir verraten, wo er bei der nächsten Wahl sein Kreuz macht. Und das macht mir ANGST.
Ich fordere die Regierung auf sofort Zeitarbeit abzuschaffen und richtige Arbeit wieder lebenswert zu machen, denn wir arbeiten um zu Leben und leben nicht um zu arbeiten.
Zum Vergleich noch ein Ausschnitt eines auf unsere junge Familie zugeschnittenen Hartz4 Rechners bei NULL BOCK auf Arbeit.

Montag, 2. Mai 2011

SPD will neue Währung

Na jetzt hat sich die SPD ja mal was Neues einfallen lassen. Es soll eine neue Währung eingeführt werden. Und zwar der "Q". Q steht für Quote. Wie kam es dazu? Nachdem es die SPD Königsriege nicht schaffte ihren Querdenker Sarrazin abzuschießen, geschweige denn sich mit seinem Gedankengut objektiv auseinander zu setzen, hat diese sanierungsbedürftige Parteimonarchie wieder einmal Angst wählendes Humankapital zu verlieren. Und zwar Aufgrund ihres eigenen Handelns. Um den Wählerausfall unter den Migranten so gering wie möglich zu halten, sollen hier Geschenke unter dem ausländischen Wählervolk verteilt werden. Und zwar in Form von Quoten. Königin Nahles will 15% Ausländer in den SPD Ausschüssen und Vorständen. Diese Geschenke, zB.bei der Studienbewerbung in diesem Land schon lange Alltag, sollen vom eigenen Unvermögen ablenken. In welchem Land der Welt werden Ausländer durch Quoten zum REGIEREN (latein.regere = richten/lenken, führen/leiten)  aufgefordert? Ist sich diese Frau Nahles überhaupt bewußt welche Verantwortung sie gegeüber dem eigenen Volk hat? Dies soll kein ausländerfeindlicher Beitrag sein. Ich habe bei Gott nichts gegen integrierte und angepasst lebende Ausländer. Es sollen auch ausländische Mitbürger in den Gremien jeder Partei mitarbeiten oder eine leitenden Stellung innehaben und sich auf diese Art integrieren. Aber doch nicht durch Quoten sondern durch Fähigkeit. Welcher deutsche Auswanderer kommt durch Quoten in die Regierung eines islamischen Staates?( Wenn überhaupt) Welcher Ausländer durch Quoten in die schweizer-, amerikanische- oder russische Regierung. Und Regierung will die SPD doch sein ! Ob die mit solchen Quoten umgarnten ausländischen Mitbürger die verlorenen deutschen Mitbürger aufwiegen ist auch mehr als fraglich. Und wenn man genau hinsieht, erkennt man, das es wieder einmal nicht um die Probleme in diesem Lande geht sondern nur um den Machterhalt. Und das mit allen Mitteln. Auch mit dem Kauf von Humankapital als Wählerstimmen durch die Währung "Quote".
P.S.Ach übrigens wie sieht es mit den Quoten für "Ostdeutsche Migranten" in den Vorständen und Führungspositionen von Politik und Wirtschaft aus. Hier liegt auch ein großes Wählerpotential, Frau Nahles.

Mittwoch, 13. April 2011

ERFOLG

Eigentlich wollte ich bleiben, wie ich bin. Aber kann ich das? Soll ich das? Die klare Antwort lautet "NEIN". Wie sonst kann es sein, das vergangene Woche in der SZ(Sächsische Zeitung) Karten zum Schnäppchenpreis für die verschiedensten Veranstaltungen/Seninare angeboten wurden. Da waren Sprachtrainer,(für Erfolgsmenschen = Vokalcoach) Rethoriktrainer und Spezialisten. Spezialisten, welche mir sagen, was ich von meiner Körpersprache zeigen darf und was nicht,wie ich mich als Mann von Welt zu bewegen, wann ich meinen Blick wohin zu lenken habe, um Erfolgreich zu sein.
Wozu brauche ich das, wenn ich sein will, wie ich bin? Wozu mich verstellen. Macht es mich erfolgreicher, wenn ich mich selbst wie eine Marionette führe? Was ist überhaupt Erfolg? Geld, Geld, Geld???? Bin ich dann glücklicher?
Früher hatten wir den Parteisekretär. Der gesagt hat, was richtig ist. Viele haben abgenickt und haben gesagt:" Laß den Quatschen"! Dabei hat er uns nur die Zeit gestohlen.
Heute haben wir Trainer und Seminarleiter, die uns für viel Geld sagen was richtig und Erfolg ist, im Leben. Und wieder gehen die Leute hin. Und auch heute meist nicht freiwillig. Wobei der heutige Zwang ein exestenzieller ist. Und was sagen die Leute? Genau : "Laß den quatschen". Oder will mir jemand weiß machen, dass sich 50jährige Meister besser fühlen, wenn sie im T E A M einen Teddybär angeschriehen haben, oder gemeinsam an den Händen gefaßt, eine imaginäre Linie überschreiten und behauptet wird: "Jetzt sind wir gemeinsam angekommen" . Wo? Im/Am Erfolg? Wenn gestandenen Lehrer und Lehrerinnen Zettel an Luftbalons knüpfen, und diese steigen lassen, um die schlechten Nachrichten verschwinden zu lassen. Da fühlt man sich doch gleich wohl im TEAM. Da wird das TEAM zur Familie. Auch wenn die richtige Familie zu Hause warten muss, bis der Erfolgsanwärter endlich nach Hause kommt, um erfolgreiches Familienleben zu ERLEBEN.
Wie sieht unsere Zukunft aus, würden alle Leiharbeiter Rhetorikseminare besuchen. Sie könnten plötzlich auch viel reden ohne etwas zu sagen. Sie wären auf einmal erfolgreich. Wer sollte die ganze Arbeit machen, würden normale Menschen zu Erfolgsmenschen. Sagen Sie nicht mit reden ist kein Geld zu verdienen. Mehr als mit richtiger Arbeit. Aber es wollen doch alle erfolgreich sein. Und viel reden ohne etwas zu sagen ist IN. Hier haben viele Jugendliche in den neuen Bundesländern sehr schnell gelernt.

Nein, dadurch wird die Welt nich erfolgreicher. Geschweige denn besser. Nur die natürliche Ehrlichkeit verspricht dauerhaften Erfolg. Wenn es Ehrlichkeit denn überhaupt gibt. Und ich habe da so meine Zweifel..............................

Montag, 11. April 2011

Ostdeutsche am unzufriedensten

Sieh an, sieh an. Einer Befragung von TNS Infratest nach sind die Ostdeutschen Bundesbürger am unzufriedensten mit ihrem Einkommen. Damit war ja nun überhaup nicht zu rechnen. Sicherlich sind nur wieder zufällig Jammerossis befragt worden. Wie sonst kann es zu solch einem Ergebnis kommen. Denn im Osten wird doch teilweise schon 74 Prozent des Westlohnes bezahlt. Die sind wirklich wieder einmal undankbar. Sollen doch erst einmal arbeiten lernen.

Diese Befragung wurde von der Allianz Bank in Auftrag gegeben. Danach sind nur 26 Prozent der Ostdeutschen mit ihrer Vermögenssituation zufrieden. Auch äußerten sich nur 15 Prozent der Ostdeutschen zufrieden darüber, wie sie sparen könnten. Na sicherlich leben die mit ihren 6,90 € Stundenlohn wieder über ihre Verhältnisse. Kino,Theater, Sportverein, einmal im Jahr essen gehen und vielleicht sogar noch Urlaub. Kein Wunder das die mit ihren Vermögensverhältnissen unzufrieden sind, wenn sie alles verpulvern. Sollten dankbar sein, dass sie zur Z e i t arbeit machen dürfen.

Sonntag, 10. April 2011

Die Gabe des Herrn Brüderle

Wie schon in gestrigen Artikel bemerkt, kann ich heute feststellen, dass nicht nur sächsischen Politiker eine besondere Gabe besitzen,(und auch anwenden) sondern im besonderen auch die Bundespolitiker. http://bit.ly/eOH8iH  Bisher war ich der Annahme, Politiker seine vom Volke gewählt und der Vereidigung nach auch diesem verbunden. Wieder eine Erkenntniss, die mein Vertrauen in Menschen mit besonderen Gaben zerbröseln lässt.

Samstag, 9. April 2011

Die "Gabe"

Eigentlich wollt ich mich nicht mehr aufregen. Aber sagen Sie das mal einem Gehirn, das es gewohnt ist alle Dinge zu hinterfragen. Irgendwie schade, dass es keinen Schalter gibt, der es mir erlaubt, dieses Organ abzuschalten. Obwohl es den Anschein hat, dass einige Mitmenschen dieses nennenswerte Gabe zu besitzen scheinen. Betrachten wir einmal die Äußerungen unserer Politiker zu den aktuellen Tagesereignissen. Da kommt einem doch meist der Gedanke, dass diese Machtmenschen nicht nur eine Gabe zu haben scheinen. Um nur einige Themen zu nennem als da wären: E10, speziell jetzt die EU Dieselkasperei, Atomkraftwerke (wobei hier meines Erachtens der Spaß aufhört)
Besonder die sächsischen Politiker sind vom Herrn der Schöpfung mit ausreichend Gaben versehen worden. Wie sonst ist es zu erklären, dass in Sachsen 6000 (in Worten sechstausend) Lehrerstellen abgebaut werden sollen. Sehr geehrter Herr ?????? dann werden in den Klassen sicherlich 35 bis 40 Schüler sitzen und die jungen dynamischen von Ihnenn eingestellten Lehrer zügig verschleißen. Aber bis dahin werden Sie sicherlich Ihre vorsichtshalber gesetzlich verankerten, järlich steigenden, "verdienten" ZUwendungen als Rentner genießen. Sollte das nicht klappen können Sie sich ja ihrer Gabe erinnern.
So ich werde jetzt versuchen den Schalter bei mir zu finden und wünschen ein schönens Wochenende.